Willkommen auf der Internetpräsenz der

Bürgerinitiative "Lebenswertes Hochplateau - von Rittersdorf bis Milda"

Archiv: 2016 , 2017


14.06.2018

Wichtiger Termin

Am 26.06.2018 findet in Remda-Teichel, Haus der Vereine, Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 10, OT Remda, 07407 Remda-Teichel in der Zeit von 10 Uhr bis 16 Uhr der Erörterungstermin auf den Antrag der Juwi Energieprojekte GmbH auf Erteilung einer Immissionsschutzrechtlichen Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb von fünf Windenergieanlagen am Standort Treppendorf statt. Wir als Bürgerinitiative würden uns um zahlreiche Unterstützung freuen.

Es werden unter anderen auch Vertreter der angrenzenden und betroffenen Ortschaften sowie Vertreter des Thüringer Landesverband Energiewende mit Vernunft - Bündnis der Bürgerinitiativen anwesend sein.


14.06.2018

Pressemeldung des MDR - Forsa Umfrage, Drei von vier Thüringern befürworten Windkraft

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich möchte Ihnen hiermit gern eine Gegendarstellung zu dem Artikel der Forsa-Umfrage "Drei von vier Thüringern befürworten Windkraft" zusenden. 

Die Studie habe ich beigefügt, sie ist in Teilen widersprüchlich. 

Für die Studie wurden Anwohner in 600 m bis 5.000 m Entfernung zu WEA befragt. Die Betroffenheit in 5 km Entfernung ist jedoch gering. Die Betroffenheit von Anwohnern bis 2 km ergäbe selbstredend ein anderes Bild. Daher fordert der THLEmV auch eine 10 H-Regelung.

Die Frage nach der Akzeptanz von WEA im Wald wurde vorsorglich nicht gestellt, hier gibt es eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung, die das ablehnt. https://www.abendblatt.de/region/mecklenburg-vorpommern/article208643275/Stiftung-Immer-weniger-Akzeptanz-fuer-Windkraft-im-Wald.html

Unter Anwohnern in der Nähe von WEA wurden auch jene gezählt, bei denen die WEA in der Planung oder im Bau sind. Daher sind die negativen Belastungen noch nicht zu bemerken und verfälschen völlig das Ergebnis der Studie.

Die Anzahl der Befragten in der Nähe der WEA schwanken wild innerhalb der Studie.

 

 

Im Detail bezugnehmend auf die Studie:

 

Seite 3 360 Befragte, die in der Nähe von WEA wohnen

 

Seite 3 in der Nähe von WEA gilt 600 m bis 5.000 m (auch in Bau oder Planung)

Anmerkung (es gibt keine Auswirkung von im Bau oder in Planung befindlichen Anlagen, wievilel Prozent waren im Bau bzw. in Planung)

 

Seite 7 plötzlich sind es 549 Befragte, in deren direkter Nähe WEA sind

 

Seite 9 Gründe, warum nicht einverstanden, doppeln sich

 

Seite 12 bei Bedenken gegen Bau in Wohnortnähe wurde niemand gefragt, bei dem schon WEA stehen und zusätzliche gebaut werden sollen

Anmerkung (bevor die WEA nicht in der Umgebung stehen, machen sich die Menschen wenig oder keine Gedanken; sie können die Auswirkungen auch nicht einschätzen

 

Seite 14 Wo kommt die Basis von 502 Befragten her, sonst waren es 691 Befragte (vergleiche Seite 5)  

 

Wenn so zahlreiche Ungenauigkeiten in der Studie vorhanden sind, ist sie schlampig durchgeführt worden.

Wir werfen der Studie vor, dass allein durch die gestellten Fragen das Ergebnis massiv  beeinflusst wurde. 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Thomas Heßland

Vorsitzender des Thüringer Landesverbandes Energiewende mit Vernunft - Bündnis der Bürgerinitiativen

 


05.05.2018

Pressemitteilung zum Goethewandertag 

Auch in diesem Jahr hat die Bürgerinitiative Lebenswertes Hochplateau von Rittersdorf bis Milda am Goethewandertag teilgenommen. In diesem Jahr haben wir uns einmal bei unseren Unterstützern für die vielen Unterschriften, gegen den Bau von Windenergieanlagen im Bereich Neckeroda, Großkochberg sowie Treppendorf, bedankt. Als kleines Dankeschön wurden kleine selbstgebackene Windmühlen verteilt. Sehr viele Leute haben sich bei uns erkundigt, wie der aktuelle Stand für den Bau der Windenergieanlagen ist. Da der Regionalplan Ostthüringen noch in der Bearbeitung ist und noch nicht abzusehen ist, ob das geplante Windvorranggebiet W31 Treppendorf und  W32 Großkochberg gestrichen werden, kann man im Moment keine Entwarnung geben. Da ja für das W31 Treppendorf im Moment zwei Bauanträge für insgesamt 8 Windenergieanlagen bearbeitet werden. Abzuwarten ist in diesem Fall ob das Landratsamt diese Windenergieanlagen genehmigt, da sich alle umliegenden Gemeinden dagegen ausgesprochen haben. Vorerst gibt es nur Entwarnung für das Windvorranggebiet W11 Neckeroda, welche durch die Regionalplanung Mittelthüringen wieder zu einer Prüffläche herab gestuft wurde.

Den Artikel aus der Thüringer Allgemeinen kann hier nachgelesen werden.


03.05.2018

aktuell liegt eine Störung der Internetseite des Thüringer Landesverbandes Energiewende mit Vernunft e.V. vor.


03.05.2018

Goethewandertag

Auch diese Jahr sind wir wieder mit einem Infostand zur Goethewanderung am 05. Mai 2018 dabei. 


18.04.2018

Landespolitik will einheitliche Regeln für Windräder, das Interview mit dem Vorsitzenden des Thüringer Landesverband "Energiewende mit Vernunft" e.V. Thomas Heßland kann hier noch einmal angesehen werden.


12. 04.2018

Stadtratssitzung in Remda

Ein Thema in der Stadtratssitzung der Stadt Remda-Teichel war der Bauantrag der Sabowind GmbH für die Errichtung von 3 Windenergieanlagen in der Gemarkung Treppendorf. Dort sollen zu den schon bestehenden 4 Windenergieanlagen (WEA) mit jeweils 150m Höhe drei weitere mit einer Gesamthöhe von 234m errichtet werden. Da der Regionalplan Ostthüringen immer noch nicht fertig ist, würden diese Anlagen im Moment außerhalb eines Windvorranggebietes gebaut werden. Der Stadtrat Remda-Teichel hat sich gegen diesen Antrag ausgesprochen. Nun haben sich alle betroffenen Gemeinden gegen diese Errichtung der 3 WEA ausgesprochen, wo aus unserer Sicht das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt diesen Bauantrag nur ablehnen kann.

Die Pressemitteilungen findet ihr hier und hier.


09. 03.2018

Neuer Vorstand im THLEmV e.V. gewählt

Am 09. März 2018 fand in Etzdorf (bei Eisenberg) die diesjährige Jahreshauptversammlung des Thüringer Landesverbandes Energiewende mit Vernunft e. V. (THLEmV) statt. Im Rechenschaftsbericht des Vorstandes hat der bisherige Erste Vorsitzende Holger Sehr über die gute Entwicklung und die zahlreichen Aktivitäten des Verbandes in der zurückliegenden Wahlperiode 2016/2017 berichtet. Der Hauptzweck des Vereins besteht in der Förderung des bürgerlichen Engagements, Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege, Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung. Bei der Gestaltung der so genannten „Energiewende“ bedarf es einer breiten demokratischen Mitwirkung und vor allem der Beteiligung der Betroffenen im ländlichen Raum. Eine überzeugende „Energiewende“ kann nur mit Zustimmung der Bürger und nicht gegen ihren Willen realisiert werden.
An erster Stelle stehen dabei Leben, Gesundheit und Würde des Menschen. Dem Verein gehören Vertreter aus 42 Bürgerinitiativen in Thüringen an. Seit seiner Gründung hat sich die Mitgliederzahl mehr als verdreifacht. Der Landesverband hat in der Ersten Wahlperiode durch seine Aktivitäten und schriftlichen Stellungnahmen bei Thüringer Parteien, der Landesregierung und den Behörden rechtliche Anerkennung gefunden, ist inzwischen gut vernetzt und gilt bei der Landbevölkerung in den vier Planungsregionen als kompetenter Ansprechpartner. Er wird zunehmend um Rat und Hilfe ersucht, weil selbst außerhalb von Windvorranggebieten immer noch neue Windenergieprojekte realisiert werden sollen bzw. Projekte mit zu geringem Abstand zu Wohnsiedlungen geplant werden.

Bezüglich des Verhältnisses zu staatlichen Stellen musste einschätzt werden, dass mit den zuständigen Fachministerien (TMIL, TMUEN) und Vertretern der Regierungskoalition trotz erfolgter Zusicherung noch keine wirklich konstruktiven Gespräche zu den mehrfach angemahnten Problemen beim Windenergieausbau zustande gekommen sind. So blieben z. B. die "Zentralen Forderungen Thüringer Bürgerinitiativen zum Windenergieausbau in Thüringen" und der „Fragenkatalog“ an die Fraktionen im Thüringer Landtag sowie die Landesregierung und Schreiben an das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz bis jetzt unbeantwortet.

In der Diskussion wurde dem alten Vorstand eine sehr gute, aufwendige und sorgfältige Arbeit bescheinigt. Es erfolgte die einstimmige Entlastung des gesamten Vorstandes für die erste Wahlperiode. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen des Ersten Vorsitzenden Holger Sehr und des Sprechers Dr. Eckart Illian. Ohne sie wäre die Entwicklung des Landesverbandes nicht so positiv verlaufen. Für die Wiederwahl konnten beide aus beruflichen bzw. persönlichen Gründen leider nicht zur Verfügung stehen.

In den neuen Vorstand wurden Thomas Heßland (Erster Vorsitzender), Jochen Langzettel (Stellv. Vorsitzender), Kay Kister (Kassenführer), Annett Schimming (Schriftführerin) sowie Edgar Kolbe, Martin Jacob und Hardy Scheidig (Beisitzer) gewählt.

 

Bild: THLEmV/BL: K. Kister, H. Scheidig, J. Langzettel, A. Schimming, Th. Heßland, M. Jacob. E. Kolbe (v.l.n.r.)

Die Zielsetzung für die zweite Wahlperiode im THLEmV besteht u. a. darin, überparteiliche konstruktive Gespräche mit Politik, Regierung und Planungsgemeinschaften fortzusetzen, Aktionen speziell zu der in 2019 bevorstehenden Thüringer Landtagswahl zu planen sowie neu gegründete Bürgerinitiativen (BI’n) besonders zu unterstützen. Aktuell sind im Freistaat Thüringen wieder zwei Bürgerinitiativen (Pro-Vogt-LANDSCHAFT in Stelzen und BI in Bischofroda) in Gründung. Die fachlich inhaltliche Tätigkeit innerhalb des Landesverbandes soll verstärkt in spezialisierten Arbeitsgruppen erfolgen, in denen erfahrene Mitglieder aus
möglichst vielen BI’n mitwirken.

Der neue Vorstand ist optimistisch, dass es mit breiter Unterstützung gelingen kann, den Hauptzweck des Vereins voranzubringen, um das sprichwörtliche Ziel des Landesverbandes – eine „Energiewende mit Vernunft“ – zu erreichen.

Thomas Heßland (Erster Vorsitzender)

Quelle: thlemv.de


05.03.2018

Am 04.10.2017 wurde beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages die Petition 74043 „Raumordnung und Bauplanung - Abschaffung der bauplanerischen Privilegierung von Windkraftanlagen“ gestartet.

Das Ziel dieser Petition ist:

„Der Deutsche Bundestag möge die Abschaffung der bauplanerischen Privilegierung von Windkraftanlagen (WKA) nach § 35 BauGB beschließen.“

Über die Bundespetition soll repräsentativ beim Bundesgesetzgeber interveniert werden, damit die durch die Privilegierung von WKA (gem. § 35 BauGB) entstandenen Fehlentwick-
lungen im Energie-, Naturschutz-, Umwelt- und ländlichen Siedlungsbereich im Baugesetzbuch korrigiert werden.

Voraussetzung für den möglichen Erfolg der Petition ist, dass mind. 50.000 Stimmen zustande kommen! Bei dieser Mindestanzahl muss der Petitionsausschuss die Petition einzeln behandelt und die Antragsteller in öffentlicher Ausschusssitzung anhören. 

Die Petition 49690 in 2014 in gleicher Angelegenheit war gescheitert, da nur 22.859 Mitzeichnungen beim Deutschen Bundestag eingegangen sind.

Auf Grund dieser Erfahrung sollten jetzt alle Möglichkeiten genutzt werden um bis zum 26.03.2018 die erforderlichen 50.000 Mitzeichnungen zu erreichen.

Bitte beteiligt euch deshalb sofort an der Petition (siehe Link):
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2017/_10/_04/Petition_74043.mitzeichnen.html

und leitet den Aufruf unverzüglich an alle Mitstreiter und Bürgerinitiativen, an Verwandte und Bekannte, Kollegen, Vereine, Parteien und andere Gleichgesinnte weiter. Vergesst eure Ehepartner/ Lebensgefährten nicht. Nutzt auch die sozialen Medien.

Nur gemeinsam können wir das schaffen!

Achtung: Petition läuft nur einen Monat - bis zum 26.03.2018!!!


15.01.2018

Ab heute ist der Antrag der Juwi Windenergieprojekte Gmbh veröffentlicht. Weitere Informationen unter www.kreis-slf.de . Hier kann der komplette Antrag eingesehen werden.


07.01.2018

Aktuell gibt es Bauanträge für das Gebiet W31 Remda / Teichel / Treppendorf Regionalplanung Ostthüringen.

Die Sabowind GmbH möchte auf folgenden Flustücken 829 , 357/2 , 360/2 sowie auf dem Flustück 314/1 in der Gemarkung Treppendorf 3 Windenergieanlagen (WEA) mit einer Gesamthöhe von 240 m und einer Gesamtleistung von 10,35 MW errichten. Außerdem hat auch die Firma Juwi Energieprojekte GmbH auf folgenden Flurstücke Nrn.: 829; 864, 405; 401/2, 402/2, 405 und 314/1 einen Antrag auf die Errichtung von 5 WEA eingereicht. Die Unterlagen der Juwi Energieprojekte GmbH liegen zur Einsicht in der Zeit vom 15.01.2018 bis einschließlich 14.02.2018 zu den Sprechzeiten in der Stadtverwaltung Remda-Teichel, Rudolstädter Straße 8 - 10, Sekretariat Bürgermeister, und im Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt, Umweltamt, Schwarzburger Chaussee 12 in 07407 Rudolstadt im Zimmer 205, jeweils während der Öffnungszeiten und während der Dienstzeiten, außerhalb der Öffnungszeiten nach vorheriger Terminvereinbarung, aus. Außerdem können die Unterlagen in der Stadt Bad Berka im Bauamt zu den Öffnungszeiten eingesehen werden.

Anlage Sabowind  Anlage Juwi

In der Anlage Juwi befinden sich alle beantragten WEA. WEA 6-8 sind die Anlagen der Sabowind GmbH und die 5 roten Dreiecke sind die von Juwi Windenergieprojekte GmbH. Wie man dort sieht, sind auf zwei Grundstücken jeweils von Juwi sowie von Sabowind geplante WEA.